Einführung¶
Pfarrplaner ist ein gemeinsames Arbeitswerkzeug für Kirchengemeinden, Pfarrämter, Gemeindebüros und alle Personen, die Gottesdienste, Kasualien, Dienste, Abwesenheiten und Ausgaben planen. Das Ziel ist einfach: Alle wichtigen Informationen sollen an einem Ort stehen, damit weniger Listen, E-Mails und Rückfragen nötig sind.
Pfarrplaner ist kein öffentliches Gemeindeverzeichnis und keine allgemeine Website-Verwaltung. Er ist vor allem für die tägliche Planung und Abstimmung gedacht.
Für wen ist Pfarrplaner gedacht?¶
Pfarrplaner wird typischerweise von diesen Gruppen genutzt:
- Pfarramt und Gemeindebüro: Gottesdienste anlegen, Termine prüfen, Kasualien verwalten, Listen und Ausgaben erstellen.
- Pfarrer:innen und Prädikant:innen: Eigene Gottesdienste sehen, Predigten vorbereiten, Liturgie bearbeiten, Abwesenheiten eintragen.
- Kirchenmusik, Mesnerdienst und weitere Dienste: Eingeteilte Gottesdienste sehen, Dienstpläne prüfen, Rückmeldungen geben.
- Kasualienverwaltung: Taufen, Trauungen und Beerdigungen mit Gottesdiensten, Dokumenten und Vorbereitungsschritten verbinden.
- Administrator:innen: Benutzer, Gemeinden, Orte, Rollen, Lieder, Texte, Werbekanäle und weitere Stammdaten pflegen.
Welche Bereiche Sie sehen, hängt von Ihrem Benutzerkonto und den zugewiesenen Rechten ab. Wenn eine Schaltfläche oder ein Reiter fehlt, ist das meistens kein Fehler, sondern eine Frage der Rechte oder der aktivierten Funktionen.
Große Arbeitsbereiche¶
Pfarrplaner besteht aus mehreren Arbeitsbereichen:
- Startseite: Persönlicher Überblick nach der Anmeldung, mit eigenen Diensten, offenen Aufgaben und Schnellzugriffen.
- Allgemeiner Seitenaufbau: Menüleiste, obere Schaltflächen, Hilfe, Benutzerfeld und Seitenmeldungen.
- Kalender: Monatsübersicht für Gottesdienste und Veranstaltungen.
- Veranstaltungen und Gottesdienste: Detailansicht für Datum, Ort, Mitwirkende, Opfer, Anmeldungen, Werbung, Dateien und Kommentare.
- Liturgie-Editor: Ablauf eines Gottesdienstes, Lieder, Texte und Liedblätter.
- Predigteditor: Predigttext, Bibelstellen, Notizen und Leseansicht.
- Kasualien: Taufen, Trauungen und Beerdigungen.
- Urlaubsplan: Abwesenheiten, Vertretungen und Genehmigungen.
- Sammeleingaben: Tabellen für viele ähnliche Eingaben, zum Beispiel Opferplan, Planungstabelle oder Kinderkirche.
- Berichte und Ausgaben: PDF-, Word-, Excel-, CSV- und HTML-Ausgaben.
- Persönliche Einstellungen: Profil, Passwort, E-Mailbenachrichtigungen, Startseite und Kalenderverbindungen.
- Administration: Benutzer, Rollen, Gemeinden, Orte, Lieder, Texte und weitere Stammdaten.
Beispiel: Einen Gottesdienst planen¶
Ein typischer Ablauf:
- Öffnen Sie den Kalender oder die Startseite.
- Legen Sie einen neuen Gottesdienst an oder öffnen Sie einen vorhandenen Eintrag.
- Tragen Sie im Gottesdiensteditor Datum, Ort, Beschreibung und Mitwirkende ein.
- Bearbeiten Sie bei Bedarf die Liturgie und erstellen Sie ein Liedblatt.
- Ergänzen Sie im Predigteditor Predigttext und Notizen.
- Erstellen Sie später passende Berichte und Ausgaben, zum Beispiel Gottesdienstlisten oder Dienstpläne.
Beispiel: Dienste prüfen und anfragen¶
Wenn Sie wissen möchten, wo noch Personen fehlen:
- Öffnen Sie die Startseite und verwenden Sie den Reiter Fehlende Einträge.
- Öffnen Sie einen betroffenen Gottesdienst im Gottesdiensteditor.
- Ergänzen Sie Personen im Reiter Mitwirkende.
- Wenn mehrere Personen angefragt werden sollen, nutzen Sie im Kalender Anfrage senden....
Beispiel: Eine Taufe verwalten¶
Für eine Taufe arbeiten mehrere Bereiche zusammen:
- Legen Sie die Taufe über Kasualien, die Startseite oder direkt aus einem Gottesdienst an.
- Erfassen Sie Täufling, Kontaktdaten, Taufspruch, Vorbereitung und Unterlagen.
- Verknüpfen Sie die Taufe mit einem Gottesdienst.
- Prüfen Sie den Gottesdienst im Kalender.
- Berücksichtigen Sie die Taufe im Liturgie-Editor und in passenden Berichten.
Beispiel: Urlaub und Vertretung eintragen¶
Wenn Sie abwesend sind oder eine Vertretung planen:
- Öffnen Sie den Urlaubsplan.
- Legen Sie einen Abwesenheitseintrag an.
- Tragen Sie den Zeitraum, den Grund und bei Bedarf eine Vertretung ein.
- Reichen Sie den Antrag zur Prüfung oder Genehmigung ein, wenn Ihre Gemeinde diesen Ablauf nutzt.
- Prüfen Sie im Kalender, ob die Abwesenheit sichtbar ist.
Beispiel: Gemeindebrief oder Website vorbereiten¶
Für öffentliche Informationen:
- Pflegen Sie Gottesdienste im Gottesdiensteditor mit Kurzbeschreibung, Ort, Zeiten und Kennzeichnungen.
- Nutzen Sie bei Bedarf den Reiter Werbung für Werbekanäle und Bilder.
- Erstellen Sie in Berichte und Ausgaben Gemeindebrieftexte, Gottesdienstlisten oder HTML-Code für eingebettete Inhalte.
- Prüfen Sie vor Veröffentlichung besonders sorgfältig, ob persönliche oder interne Informationen nicht öffentlich erscheinen.
Hinweise zum Arbeiten mit Pfarrplaner¶
- Änderungen werden nicht überall automatisch gespeichert. Achten Sie auf Speichern.
- Personenbezogene Daten gehören nur in die dafür vorgesehenen Felder.
- Interne Anmerkungen und Kommentare sind für interne Absprachen gedacht.
- Öffentliche Beschreibungen sollten ohne Abkürzungen und internes Vorwissen verständlich sein.
- Wenn eine Funktion fehlt, prüfen Sie zuerst Ihre Rechte oder fragen Sie eine Administratorin oder einen Administrator.
Nächste Schritte¶
Wenn Sie neu anfangen, lesen Sie zuerst:
- Anmeldung und Benutzerkonto
- Allgemeiner Seitenaufbau
- Startseite
- Kalender
- Veranstaltungen und Gottesdienste
Wenn Sie ein bestimmtes Thema suchen, nutzen Sie zusätzlich das Stichwortverzeichnis.